Simulierter Surround Sound: Klappt es wirklich?

Zu einem guten Fernseher gehört ein hochwertiges Soundsystem, schließlich möchten Sie nicht nur die Bilder sondern auch den Klang genießen. Jedoch waren bislang mehrere Boxen nötig, um dem Zuschauer den Eindruck zu geben, er befände sich mitten im Geschehen. Mittels eines speziellen Soundsystems, das den Raumklang simuliert, entfallen die verschiedenen Boxen. Hier erfahren Sie, was Sie für diese Anlage benötigen, ob das bisherige Surround System ausgedient hat.

Soundanlage simuliert Raumklang

Bei einem simulierten Surround Sound gibt es im Gegensatz zu einem richtigen Surround System nur ein bis zwei Boxen. Diese positionieren Sie im Wohnzimmer zentral unter dem Fernseher. Von dort sollen sie einen gleichmäßigen Klang abgeben, der sich sowohl der Raumgröße als auch der Akustik anpasst. Dabei lässt sich die Box entweder auf einer flachen Unterlage oder an der Wand montieren. Bereits im Jahr 2003 nahm die Stiftung Warentest diese Soundillusion unter die Lupe mit einem schwachen Ergebnis, denn die damaligen Anlagen hielten nicht, was sie versprachen. Die neueste Technik jedoch soll über eine spezielle Technologie verfügen, die den Klang gleichmäßig in alle Richtungen des Raumes strahlt, wirbt mit einer einfachen Installation sowie der automatischen Einstellung des Audiosignals. Trotzdem bleibt es offen, ob sich dieses System wirklich allen räumlichen Verhältnissen anpasst. Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft das System in Abstimmung auf den Fernseher und das Wohnzimmer.

Dolby Surround Anlagen aufstellen

Statt eines simulierten Raumklanges lassen sich zwei Boxen an den Seiten des Sofas aufstellen sowie ein Lautsprecher und der Subwoofer mittig vor ihm. Tipp, möchten Sie den Klang einmal alleine genießen, schließen Sie einfach an Kopfhörer. Selbst wenn Sie nun Eindruck haben, sie seien mitten im Geschehen des Filmes sollten Sie aus Rücksicht auf die Nachbarn das richtige Maß bei laute Musik einhalten. Denn eine hohe Lautstärke stört nicht nur die Nachbarn sondern schadet ebenso dem Gehör.

Bild: panthermedia.net | Michael Rosenwirth