Tipps zur Eigenheimfinanzierung

Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist bei jedem vorhanden. Gerne möchte möchte man für sich und seine Lieben ein Eigenheim, oder eine Eigentumswohnung erwerben um unabhängig von einem Vermieter zu werden. Leider sind schon viele bei diesem Versuch in finanzieller Sicht gescheitert, oder haben monatlich kaum Geld zum Leben übrig. Oftmals werden Sie, als Verbraucher aber auch gezielt von getäuscht, nur damit ein Abschluss generiert werden kann.

Es gibt eine Menge Tipps zur Eigenheimfinanzierung, die Sie bei der Verbraucherschutzzentrale, oder im Internet erhalten können. Welche Hinweise tatsächlich hilfreich sind, kommt auf Ihre persönliche Situation, aber auch auf die finanzierende Bank an. Ein paar wichtige Hinweise wurden hier zusammengefasst.

Die richtigen Grundvoraussetzungen für einen Kauf

Wenn Sie zum Beispiel eine Wohnung in Hamburg kaufen wollen, sollten Sie sich zuerst über die ortsüblichen Mieten und Wohnungspreise informieren, um so ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob die ausgewählte Wohnung nicht zu teuer ist. Weiterhin sollten Sie sich nach der Lage und Infrastruktur erkundigen und so sehen, ober der Preis gerechtfertigt ist, oder es Verhandlungsspielraum gibt. Ebenso wichtig wie diese Voraussetzung, sind aber auch Ihre persönlichen Voraussetzungen. Sie sollten 10-20% der Kaufsumme als Eigenanteil mit in die Finanzierung einbringen.Gleichzeitig sollten Sie bei sollten Sie bei der Berechnung der Finanzierung darauf achten, dass während der Finanzierungsdauer immer ein Gehalt, zum Beispiel durch Geburt eines Kindes, weg fallen kann. Übernehmen Sie sich also nicht mit der Finanzierung und rechnen mit dem letzten Cent. Sie kennen am besten Ihre Pläne für die Zukunft und sollten gewissenhaft planen.

Die richtigen Produkte zur Finanzierung

Jede Bank hat eine eigene Philosophie zur richtigen Finanzierung einer Wohnung, oder eines Eigenheims und an dieser kann man sich auch ruhig halten. Banken verfügen über umfangreiche Erfahrungen bei der Finanzierung und haben kein Interesse Sie falsch zu beraten. Dennoch sollte man schon vor einer Finanzierungsanfrage an ein paar Dinge denken. Zum einen wird in den meisten Anzeigen der reine Kaufpreis ausgewiesen, hinzu kommen aber noch Kosten für den Makler, den Notar, die Eintragung ins Grundbuch und die Grunderwerbsteuer. Bei der Finanzierung sollten Sie auf eine Annuitätendarlehen bestehen, dieses hat den Vorteil, dass die Rate sowohl aus einer Zinszahlung, als auch aus einer Tilgung besteht und Sie so den Kredit laufend abzahlen. Weiterhin sollten Sie sich Gedanken zur Zinsbindung machen. In einer Niedrigzinsphase sollten Sie diese ruhig auf 15 Jahre festlegen, ansonsten eher auf 10 Jahre.

Bild: panthermedia.net Liona Toussaint