DSL ohne Mindestvertragslaufzeit für mehr Flexibilität

Mit DSL kommen Sie besonders schnell und ohne lästige Kabel in Wohnung und Büro ins Internet. Für eine drahtlose Verbindung sorgt der WLAN-Router. Ist bei Ihnen DSL verfügbar, können Sie mit Flatrates unbegrenzt telefonieren und im Internet surfen. Noch nicht überall ist DSL verfügbar. Ist es verfügbar, können Sie oft nicht die schnellste DSL-Verbindung nutzen, da die Leitung vor Ort dies nicht hergibt. Teilen sich viele Nutzer einen Anschluss an einem Verteilerkasten, so ist die Übertragungsgeschwindigkeit entsprechend niedriger.

DSL mit oder ohne Mindestvertragslaufzeit?

Nutzen Sie bereits DSL und erscheint Ihnen die Übertragungsgeschwindigkeit zu niedrig, so können Sie unter www.dsl-speedtest.de den Speedtest vornehmen und erfahren, mit welcher Geschwindigkeit Sie tatsächlich unterwegs sind. Ihre DSL-Geschwindigkeit können Sie erhöhen, wenn Sie den Standort Ihres Routers wechseln. DSL wird bei den meisten Anbietern mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten angeboten. Kündigen Sie den Vertrag nicht rechtzeitig drei Monate vor Ende der Laufzeit, so verlängert sich der Vertrag um ein weiteres Jahr. Sind Sie mit Ihrem bisherigen Anbieter nicht zufrieden, so können Sie während dieser Zeit den Anbieter nicht wechseln, Sie sind an den Vertrag bis zum Ablauf gebunden.

Wenige Anbieter bieten DSL ohne Mindestvertragslaufzeit an. Allerdings müssen Sie bei diesen Anbietern zumeist mehr bezahlen. Während Sie bei den Anbietern mit Mindestlaufzeit oft bestimmte Anreize erhalten, beispielsweise ein Notebook zu einem sehr günstigen Preis, kostenlose Flatrates über bestimmte Zeiträume oder ein Smartphone, so bieten Ihnen die Anbieter, die Verträge ohne Mindestlaufzeit im Programm haben, diese Vorteile nicht.

Lohnt sich DSL ohne Mindestvertragslaufzeit?

Die Vorteile eines DSL-Vertrages ohne Mindestvertragslaufzeit liegen in der Flexibilität. Sie können schnell zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Allerdings sind die monatlichen Gebühren höher als bei Verträgen mit Mindestlaufzeit. Sie zahlen beim Wechsel zu einem Vertrag ohne Mindestlaufzeit eine Bereitstellungsgebühr und zumeist eine Gebühr für den Router. Sie müssen den Router einrichten, was allerdings nur mit wenig Aufwand verbunden ist.

Da ein Wechsel in jedem Fall mit Kosten verbunden ist, sollten Sie genau überlegen, ob ein Vertrag ohne Mindestlaufzeit tatsächlich sinnvoll ist. Die Kündigungsfrist bei Verträgen ohne Mindestvertragslaufzeit ist je nach Anbieter unterschiedlich. Zumeist macht sie 14 Tage zum Monatsende aus. Bei O2, 1&1, Alice und bei Congstar erhalten Sie DSL-Verträge ohne Mindestvertragslaufzeit.

Bild: panthermedia.net Tino Neitz